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Im November 1958 übernahmen der Gärtnermeister Lorenz Kopf und dessen Ehefrau, Luise Kopf, die Gärtnerei Franz Weingärtner, der für seine Saaldekorationen über Niederbayern hinaus bekannt war.
Herr Lorenz Kopf konnte den Betrieb laufend vergrößern und eröffnete neben dem Hauptgeschäft noch eine Filiale. Ende 1965 baute er noch einen zweiten Gartenbaubetrieb auf. In diesem wurden hauptsächlich Schnittblumen für beide Blumengeschäfte kultiviert.
Im August 1971 kam Sohn Peter Kopf, ebenfalls Gärtnermeister, in den elterlichen Betrieb. Schon ein Jahr später standen Schnitt-Phalaenopsis und Paphiopedilum im Betrieb, im Jahr darauf Cymbidien. Am Anfang wurden die Orchideen hauptsächlich zur Gewinnung von Schnittblumen kultiviert.
Bald jedoch gesellten sich die ersten "botanischen" Orchideen dazu. In der Folge wurde stark in Naturformen von Orchideen investiert. Es dauerte nicht lange, bis der Hauptbetrieb mit 80% der Stellfläche mit Orchideen belegt war.
Im Frühsommer 1989 wurde der inzwischen veraltete und auch zu klein gewordene Hauptbetrieb abgerissen, es entstand eine neue und größere Glashausanlage mit 900 qm Kulturfläche. Diese wurde ganz nach den Bedürfnissen und der Kulturfähigkeit der Orchideen erstellt. Die Klimatisierung (Temperatur, Helligkeit, Luftfeuchtigkeit) erfolgt seither voll computergesteuert.
Die Gewächshäuser, in denen Orchideen aus fast allen tropischen Ländern kultiviert werden, sind in zwei Klimazonen (warm und temperiert) eingeteilt.
Wurden früher Pflanzen zum Zwecke der Erweiterung des Sortiments importiert, wird dieser Einkaufsweg heute vermehrt durch selbst (in Vitro) gezüchetete Kulturen ersetzt. Dabei wird derzeit das Hauptaugenmerk auf kleinwüchsige Miniaturorchideen gerichtet. Die gesamte, heute zur Verfügung stehende Auswahl an Pflanzen, erstreckt sich über beinahe die ganze Botanik der Orchideen, von Naturformen angefangen bis hin zu höchst prämierten Hybriden.
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